altere deutsche Dichter.
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sie in Manchem beneiden möchten. Biele von Not-kers *) Psalmen sind selbst in der Prosc Poesie;und über Otfried wünschte ich eine verständige Gram-matik zu dem Glossarium , das der fleißige Schif-ter gesammlet. **) Flexionen hatte die Sprachedamals, wie sie der unsterbliche König Friedrichfür sein Ohr wünschen mochte; ***) und cs ist über-haupt zu bcdauren, daß die oberdeutsche Sprache,insonderheit seit der Reformation, aus Büchern soweit verdränget worden.
Was den Geist betrifft, müssen Sie zwar inMönchen, die zum Wohl der Seele schrieben, zumalin Otfried, der eine Harmonie der Evangelisten in'sMetrum einer ihm ungeläusigen Sprache zusammenzwang, keinen poetischen Genius suchen; was aberbei ihm deutschen Geist, Begriffe von seinerSprache, seinem Lande, seiner Nation charakterisiret,ist sehr merkwürdig. Die Sprache seiner Deutschenlobt er um des Volks willen:
Sey's me so gesungen,mit Regeln bezwungen;sie hat doch die Rechte,in schöner Schlechte. (Simplicität.)
Schilt e r, ch. I.
**) 1°. III. tintig. I'eutoiiic.
*") In seiner bekannten Schrift sur Is littoratnrs