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schleudert. Tausend brechen sich hinter ihr, undihre Kraft war doch nicht vergebens. Es giebt ei-nen edlen Unmuth , vielleicht die höchste Sum-me der Menschenfreundschaft; der eben deshalb sichweder in Aristophanischen Scherz, noch in Archilo-chische Satprcn auflöset, sondern wie die Musedes Trauerspiels, oder wie die gcwaffnctcPallas mit ernstem Blick dasteht, und zürnet.Diese Odcngattung ist von einer fürchterlichenGrazie (cHy beseelt; je stiller und ge-
haltner ihr Zorn ist, desto starker trifft ec. Nochstehen jene ernste Gestalten der Vorwelt, die manPropheten nannte, vor uns; Alcäus drohende,Stc sicheruS schwere Kamöne ist zwar verschwun-den , aber auch im höflichen H 0 raz sind seine stra-fenden Oden gewiß nicht die schwächsten. In Uzund Klop stock sind Stücke voll so edlen patrioti-schen Unmuths, daß sie, obgleich zum Theil vorfünfzig Jahren geschrieben, noch jetzt von sammt-licher deutscher Jugend auswendig gelernt werdensollten. Und wenn ich dieser Reihe patriotischerMänner meinen Dichter bescheiden zugesellen darf:in ihm sind Oden des Mut Hs, des Entschlus-ses, des edlen Unmuths enthalten, die ihn desNamens eines deutschen Alcäus wohl werthmachen möchten. Allenthalben drangt er zum Ziel,und setzt das Gcmüth in sich selbst fest; bereitetMuth im Unglück, unauslöschbaren Haß gegenFrevel, Willkühr und Sittenverderbniß, ohne sichdennoch freche Anzüglichkeit zu erlauben. Bon demstärkenden Tranke, den er uns darrcicht, werdenunsre Augen wacker, unser Herz frisch: denn er ist
geschöpft