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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
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Dichtung und Fabel.

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Apollo zum Kampf; im zweiten forderte er denDrachen heraus; der dritte enthielt den Streit; dervierte den Sieg des Gottes, der fünfte ein tanzen-des Siegeslicd. Wir werden von diesem großenBau noch einige Reste in lyrischen Gesängen derAllen wahrnchmen

Wo aber auch diese Vollendung in ihrer ganzenGröße nicht erscheint, ist eine Annäherung zu ihrmerklich. Der P a a n muß stehen, bis er denGott erweicht fühlt; dann verlasset er muthvoll denAltar. Das Kciegslied muß den Schritt desHeers bis zur Zuversicht des Sieges starken.So auch jede moralische Aufmunterung;sie erhebet die Seele zur Festigkeit, zur G e-wißheit, mindestens zur ausdaurendenHoffnung. In Zeiten der Gefahr, des Angriffsund eines großen Unternehmens sind diese Gesängevon unbeschreiblicher Wirkung gewesen, wie die alteund neue Geschichte zeiget. Glücklich, wenn dieMusik, die den Muth aufregt, nicht wild, sondernmenschlich macht, und wah r h a.fte r h a b e n e nGesinnungen cinstößt. Die Töne wirken als-dann mit einer beglückenden Allmacht, da ohneSprache der Musen der Krieg cin Thiergemetzelscyn müßte.

Nicht so erfreulich als die Ode des Muthsist die Ode des Unmuths, wenn sie sich an ihmals einem Ziel endet. Indessen giebt es Felsen undDämme der menschlichen Zustande, da für den Au-genblick dieß Ziel das höchste ist, an welchem sichsodann die berstende W>lle desto prächtiger hinan-