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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
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I. Ucker Bild«

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der lyrischen Strophe gleichsam einen Kranz flechten.Daß B. keine Strophe der andern gleich ist, daßin jeder die Cadcnz, der Abschnitt und Periodenbauwechselt, daß Strophe in Strophe angenehm hin-überlauft, und sich damit die einzelnen lyrischenKranze selbst in einander winden, daß jede Gattungder Gegenstände und des Affects ihr Metrum bisauf die Wahl und Stellung der Worte, im Maascder Bilder und Sylben, in Abschnitten und Ru-hepunkten mit cineni eignen Geiste belebet; dieseund andre Schönheiten des Ausdrucks wird sich dassiincr gebildete Dbr, bei diesen Sylbcnmaastn selbstsagen. Die griechischen Grammatiker sind in Ent-wicklung derselben oft so fein, daß unser vielleichtbartrer Sinn, dcr von Kindheit auf an eine andreSprache gewöhnt, und des lebendigen Vortrages jeneralten Gesänge unkundig ist, sie zu begreifen oftMühe bat, und was sie mit Entzückung bemerken,hie und da kaum wahrnimmt.

Außer dem Angeführten halfen insonderheit dreiDinge bei den Griechen der lyrischen Kunst auf: derWechseIges ang, die Sk 0 lien , üind Wett-kampfe dcr lyrischen Muse<

Der Wechsclgcsang, (er töne zwischenHirten auf dem Felde, oder zwischen Chören amAltar,) liebt wiederholte, A m öbaische Verse.Ein Hirt muntert den andern, ein Chor ruft dasandre auf; so kommt ein gegebenes Thema, sokommen angenehme An- oder Ausklange wieder.Der lange Gang des Hexameters wird unterbrochen;