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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
Entstehung
Seite
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I. Ucbcr Bild

Rose des menschlichen Lebens; seine Ge-sänge nehmen eine zarte Empfindung, und sindunter andern auch dem Hora; sehr lieb gewesen.Solon schritt auf seiner Bahn lehrender fort; undso entstand hinter dem Epischen Hymnus, dieElegie, die der Flöte zugehörte, mithin zuletztsanfte Klage oder belehrenden Unterrichtsich ;um Eigenthum machte. In der letzten Gat-tung haben wir unter Theognis Namen eine be-trächtliche Sammlung der schönsten Sinnsprüch e,bei denen man natürlicher Weise keinen lyrischenFlug erwartet.

Die erste Periode also, die ich die episch-elegische nennen möchte, war eine Vorberei-tung zur eigentlichen lyrischen Gattung, derenStelle sie damals schon vertrat.

In dieser Periode that sich ein kühner Sänger,Archilochus mit wüthenden Jamben hervor, undmachte einen neuen großen Schritt zur lyrischenDichtkunst. Sein Jambus, der in später» Zeitennicht blos auf dem Theater, sondern auch in lyri-schen Gefangen auftrat, dringt wie ein Kriegsheervor, das kurze Schwert in der Hand; mit jedemverdoppelten Schritt fürchterlicher, unaufhaltsam.Diese Gattung ist die schärfste Würze der lyrischenDichtung; vortrefflich gegen die Faule, vielleicht auchgesund; sie muß aber mit weiser Behutsamkeit ge-braucht werden.

Da nun Archilochus mit dem Drcitaktauch die geschwindere Ucbergange aus einem in den