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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
Entstehung
Seite
140
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I. Ueber Bild,

— „Stärker als Herkules ist,

Dem das hundcrtköpsige Ungeheur,

Der Pöbclwahn, gebändigtZu Füßen liegt."

Die Saiten stimmen schon mehr; jedoch ermüde nicht,Den Zwist zu dämpfen, der noch in ihnen schwirrt.„Wie viel Nebel umfangen, o welche finstere Nachtdrückt

Unfern Hellesten Lag. Folge den Göttern nach,Die aus Nebel und DammrungLicht aufrufen und Morgenroch."

„Würdiger ist kein Schauspiel;

Daß ein Gort es erschau', als der gedultge Mann,Der im Ungemach fester steht.

Alle Pfeile des Schicksals

Prallen zurück von ihm; er seufzet nicht."

Reiche die Leycr mir her, damit ich der freundlichen

Echo

Eie geselle; wohlan! nun stimme das Lied an. —

„Einen Helden nenne nicht Den,

Der, von Beute des Krieges schwer.

Jetzt der Spindel des Weibes dient;

Das ist Herkules Tugendpreis,

Nicht zu dienen wie Herkule s."

Rücke naher hinan zu Fl accus lieblicher Weise,Lheil' in Sprüche das Lied:

„Miß aus die Laufbahn, eh' du zu laufen wagst.Der ist ein Vielbesitzer, der Nichts begehrt;

Wer keines Reichs bedarf, ein König;

Jeder ein Dürftiger, der vom Wunsch lebt.