Dichtung und Fabel.
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Die Symphonie.
Eh wir das Lied beginnen, laß uns, Freund,
Die Saiten deiner Leyer erst befragenUm ihrer Töne Symphonie,
Des Ruhmes windige Freuden begehre nicht;Wie Winde gehn sie vorüber. Der Schiffertraut
Dem blauen Marmor nicht, auf den derOstwind
Furchen und Wellen grab t,"
Hörst du nicht, wie die TöneFeindlich streiten gegen einander?
In solchem Streit erklingt der Musen Stimme nie.Tritt näher zur Mauer hinan,
Damit den wiederhallenden Ton
Dein eignes Ohr yernehm' und deine Hand
Der Saiten Aufruhr bändige.
Bor allen stimme die tiefsten Töne fest.
Auf denen die höheren ruh» ; so Hebel sichDer Genius des Liedes rein empor;
Die falschen Töne verklingen und goldne Eintracht tönt.
„Vom Raube leben die Sterblichen;
Mein Raub sey, was mit HeldenhandDem Schicksal Tugend entreißet;
Das klebrige verweht, wie die leichte Luft."