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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
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Dichtung und Fabel.

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III.

Es folgt aus dieser Erklärung/ daß bei ver-schiedenen Völkern ihre Gestalt sehrverschieden s ey n müsse: denn wie weit ge-

hen die Gedanken - und Empsindungsweiftn der Na-tionen , ihre Sprachen und Tonarten aus einander!

Sinnliche Völker cultiviren sinnliche; geistigeNationen geistige Gegenstände. Weiche Völker drü-cken weiche Empfindungen, fast in sapphischen oderanakreoulischen SylbenmaascN; härtere Völker stär-kere Leidenschaften aus. Von mehreren derselbenwird uns Terpsichore Proben zeigen.

Manche Nationen, die wir uncultivirt nennen,haben Lieder, die an die Skolien der Griechen rei-chen ; und die Griechen hier wendet die Musetraurig ihren Blick auf die verlornen Schatze diesereinzigen Nation zurück, die Natur- und eigent-liche Kunstpoesie besaß, die Musik undSprache, Tanz und Pantomime im feinstenPunkt zu verbinden wußte. Wir werden indeß nocheinige Töne aus ihrer goldnen Lyra hören.

Die Römer ahmten den Griechen in der Kunstdes Gesanges nach; und unter ibnen war Hora;der Glückliche, der als ein Isthmus zwischen deralten, größtentheils verlornen, und der neuern lyri-schen Poesie dastehet. Er verdient den Namen, dener sich giebt, komanae iifiicen Ivrae, ja wenn

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