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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
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Dichtung und Fabel.

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auf den Arcen t, den man den Wörtern giebt,auf die Modulation, mit welcher man seineEmpfindungen ausdruckt. Hier thate sich eine großePforte auf, verschiedne europäische Sprachen in An-sehung ihrer lyrischen Fähigkeit zu bezeichnen; gnugaber, jede Sprache, die ihre Laute der Empfin-dung , ihre Schallworte und Sylbcnmaase hat, istihrer Art nach einer Gattung lyrischer Poesie em-pfänglich. Je mannigfaltiger, starker und zarter siejede Art der Empfindungen bezeichnet; je reinerundvoller sie die Worte aushatten lasset, und die Inter-valle der Empfindungen müduliret, desto lyrischerist die Sprache. Eine einsylbige, eintönige Mund-art, die die Worte verschluckt, und den Mundkaum zu öffnen waget; eine Sprache, die gleich-gültig in Scbmer; und Freude weinend lacht, undlachend weinet, die endlich aus ihrer Stelle sich kaumbeweget, an überflüssigen Hülfswörtern reich, anNothwendigen arm ist; sie kann zu Vielem gut undvortrefflich sc»n, nur Apollo und die Musen habe»sie nicht gebildet.

2. Da jede Sprache durch ibreTöne außer«und innere Gegenstände, Gestalten, Bildet,Vorstellungen, Gedanke« bezeichnet; so ist es nichtgleichgültig, in welcher Ordnung diese zu be-zeichnen , sie sich zum Gesetz gemacht habe. Obz. B. die Sprache in ihren Eonstructionen dem Ein-druck der Sinne und der Phantasie, oder der Ab-straktion und kalten Vernunft folge, macht einenwesentlichen Unterschied im Gange und Rhythmusihrer Bilder, in der ganzen Form des Verhältnissesihrer Glieder. Wie anders constcuirten Griechen