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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
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Dichtung und Fabel.

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Haupt ward zur Kehle der Nachtigall und der Lerche.Unser Dichter hat diese Sängerinnen im Hain-Thea-ter, jene Träumerinnen, die uns im Frühlinge ihreWintcrtraume erzählen, und die gleichsam der le-bendige Laut, das Echo des unsichtba-re» Genius der Schöpfung sind, mehrmalsso schön bezeichnet, *) daß ich alle seine Philo-m el e n - G c s a n g e ausdrücken zu können wünschte.Ob ich gleich nicht der Meynung bin, daß die Men-schen nur von den Vögeln ihren Gesang gelernthaben, und ohne sie dazu, nicht gelangt wären; sowar es wenigstens nicht dieß mannigfaltige, schöneChor im Eonccrt der Schöpfung, das den Menschenbei seinen höheren Kräften und Empfindungen, beiseiner gesangreichcn Kehle stumm zu scyn lehrte.

Denn ihm gab der Schöpfer nicht nur Stim-me, sondern auch Sprache. Da jede Sprachenun, schon ihrer Natur nach, Musik ist: so war,auch ohne Lyra und Eilher, dem Menschen mit ihrdas Werkzeug ciner lyrischen Poesie gegeben.

Jede menschliche Sprache nämlich hat

1. Natur laute der Empfindungen,die der Mensch theils aus sich selbst schöpft, thcilsandern nachahmet. Hiemit bezeichnet er

2. Die Gegenstände, die ihm vertreten,die Bilder, die er von ihnen abzicht, die Ge-sinnungen, mit denen er sie begleitet; und ge-

*) S. ülr. i3o. rSZ.