I. Uebcr Bild,
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De» Armen Trost ins Herz. Es träufelte
Mit jedem neugchörlen Ton
Der Ruhe Lhau in ihr zerlechzctes
Gebein. — Der Unsichtbare
Sang mächtiger, zog au« de» Himmelssaiten
Den To» der Unvergänglichkeit,
Des ew'gen Wallens hin zu höher,» Licht,
Des steten Sehnens nach den, voller» Strom;Er sang das Lied der Sterne,
Den Wandelgang um ihres Vaters Thron;De» e w i g g u t e n V a t c rIn aller seiner Liebe.
Und stieg, ein sel'ger Geist,
Stieg auf de», letzten, innigsten der Töne,Der ewig tief in ihrem Herzen blieb,
Gen Himmel wieder auf.
Wenn in des Lebens Labyrinth,
Im dunkeln Hain der bangen Mitternacht,Umringt von Thiergeheul' und Höllenstimmcn,Mein Herz erbebt,
Und über sich verzagt,
Und nirgend Ausgang findet;
Des Himmels Tochter, süße Zauberin,
Nicht mit Syrenen-, nicht mit Feenllang
Erscheine mir; ein Lied der Andacht flöße
Mir Ruh' in's Herz. - -
Wie wird mir? Hör' ich nicht
Ihr Kommen? Fühl' ich nicht
Ihr sanftes Schweben wie im Mondcsstrahl?
Sie spricht mir zu; ein Engel spricht zu mir,
Ein Himmelßrresen, das unmittelbar
Mein Herz berührt, die weinende
Gerührte Laute! und den Klageton
Schnell in Triumph verwandelt.