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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
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I. Uebcr Bild,

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De» Armen Trost ins Herz. Es träufelte

Mit jedem neugchörlen Ton

Der Ruhe Lhau in ihr zerlechzctes

Gebein. Der Unsichtbare

Sang mächtiger, zog au« de» Himmelssaiten

Den To» der Unvergänglichkeit,

Des ew'gen Wallens hin zu höher,» Licht,

Des steten Sehnens nach den, voller» Strom;Er sang das Lied der Sterne,

Den Wandelgang um ihres Vaters Thron;De» e w i g g u t e n V a t c rIn aller seiner Liebe.

Und stieg, ein sel'ger Geist,

Stieg auf de», letzten, innigsten der Töne,Der ewig tief in ihrem Herzen blieb,

Gen Himmel wieder auf.

Wenn in des Lebens Labyrinth,

Im dunkeln Hain der bangen Mitternacht,Umringt von Thiergeheul' und Höllenstimmcn,Mein Herz erbebt,

Und über sich verzagt,

Und nirgend Ausgang findet;

Des Himmels Tochter, süße Zauberin,

Nicht mit Syrenen-, nicht mit Feenllang

Erscheine mir; ein Lied der Andacht flöße

Mir Ruh' in's Herz. - -

Wie wird mir? Hör' ich nicht

Ihr Kommen? Fühl' ich nicht

Ihr sanftes Schweben wie im Mondcsstrahl?

Sie spricht mir zu; ein Engel spricht zu mir,

Ein Himmelßrresen, das unmittelbar

Mein Herz berührt, die weinende

Gerührte Laute! und den Klageton

Schnell in Triumph verwandelt.