I. Ueber Bild,
Die Tonkunst.
Eine Rhapsodie.
D<e du droben den Rciyn der SterneUnd der Unsterblichen führst,
In ewig-jungem schwebenden Iubellanz
Rah und naher hinan des A l l v o l l ko in M e n e n
Thron;
Und ries hicnieden im ErdenthaiUnter des Himmels heiligem BlauIn leisen Tönen, im vcrlohrnen LautDer Ahndung, unser Herz2» die Chöre der Himmel erhebst:
Ewige Harmonie!
Kling' ein in meine Saiten,
Heilige Harmonie!
Kling' ein in meine Seele.
Sie fühlet dich, sie will, sie wird dich fühlen!
Des Wohllauts ewige Kette ziehtAuch meinen Geist. Es wallt mein HerzIm Strome der Melodie zum hallenden OceanDer A ll v o l l k v m m e n h e i t.
Wach auf in mir, du,leiser Himmclslon,
Der meine Seele ward.
Aus keiner Engelsyarf' entquöllest du. Dich hauchteDer Ewige selbst mir ein»
Und bist mir Ewigkeit,
Bist Gottes-Gefühl in mir, der unendlichen Harmonie