Dichtung und Fabel.
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der, mit einem Gefühl für das, was heilige Musikist, und allein seyn kann, allen Vorcath derselben inden heiligen Büchern kennte, das alte Ritual von denSchlacken, unter denen cs begraben liegt, zu reini-gen wüßte, sich von allem Hergebrachten des neue-ren Mvdegefchmacks entfernt halten könnte, und dar-nach , unserer Zeit angemessen, eine simple, großeAnordnung machte. Ein Tonkünstler, der mit war-mem hohen Gefühl für das Göttliche feiner Kunstdiesen Tempel erfüllte, diesen Tempel belebte; einBeschützer endlich, der diesem Allen zur lebendigenAnwendung einen Platz, eine Schule der Kunstgönnte; fetzet diese drei zusammen, und cS könntein der protestantischen Welt geschehen, was in ihrvielleicht noch nicht gcthan ist. Ob es zu unfernZeiten geschehen wird , ist eine andre Frage. Eswerden indeß noch manche andre Zeiten kommen,und was nicht heute geschieht, gefchiehet morgen.Cacilia wird wiederkchrcn vom Himmel, und sichhie und da eines reinen, eines ganz r.inen Tempelsfreuen. So lange wollen wir jeden Funken des hei-ligen Feuers in der Asche bewahren.
Ich füge ein Lob der Tonkunst bei, dasim musikalischen Kunstmagazin erschienen,übrigens aber zur Ecmposition auf einen Eacilientagnicht bestimmt ist. Es ist nur eine Schilderung,ein Lob der Tonkunst.
HerbersW.kit.u. Kunst. XlH.