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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
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ward, und nehmcn ihn als ein Privat-EigcnthumMit uns! Hat endlich die wahre Musik sich nicht sogarüber alle Instrumente ergossen, und mit jeder Si-tuation des menschlichen Lebens gleichsam familiari-siret, ohne daß sie weder hier noch dort als Dramaerscheinet? Warum müßte sie denn im Tempeldramatisch werden?

Also ist doch, wird man sagen, die wahreMusik dem Tempel jetzt ziemlich entflohen? undwird sie je in denselben zurückkehren?" Ganz ent-floh» ist sie daraus nicht; und es ist wahrscheinlichdie Schuld der Tempel mit gewesen, wenn sie dar-aus hie und da entfliehen mußte. In andern Tem-peln wohnet sie noch, ob zwar unerkannt der thea-tralischen Welt; und wenn sie sich aus ihnen in denMeisterwerken der alteren Zeit weit verbreitet hat,so werden diese Meisterwerke von allen innigen Ton-künstlern noch jetzt auf's höchste geschätzt, in derStille studirt, auch angewandt, wo sie irgend an-gewandt werden mögen. Die heilige Musik ist sowenig ausgestorben, als das wahre Gefühl der Re-ligion und Einfalt ausstcrbcn kann; indessen wartetund hoffet sie freilich auf eine Zeit der Wiederein-setzung und Offenbarung. Sollte ihr diese auf im-mer versagt seyn? Ich sehe dazu keine Ursache.Lasset drei dazu geschaffene Menschen auflebcn, undeinander begegne», einen Beschützer, einen Tcn-künstler und einen Dichter; so konnte in einem klei-nen Kreise schon viel werden. Der Dichter dürsteselbst nicht vom ersten Range seyn; nur von einerArt, stn der er hier der Erste wäre, ein Mann,

der.