I. lieber Bild,
ic>2
Tvdtenreiche; sondern sanfte Trauer und fröhlicheHoffnung, Hoffnung des Wiedersehens, des ewigenZusammenlebens mit einander.
III. Das heilige Geheim« iß endlich,das Geheimnis eines der Kirche beiwohnenden, sieerfüllenden, im Sakrament theilhast werdenden Got-tes, wie konnte es anders, als mit Intonatio-nen einer göttlichen Gegenwart undBegeisterung gefeiert werden? Daher die hobenund tiefen Accente bei Einweihungen, und in denMomenten des Wunders. Selbst das christli-che Glaubensbekenn tniß, konnte von derMusik nicht ausgeschlossen sepn: denn es ward einGelübde des Herzens auf Leben undTod über heiligen Gebeinen. Die ganzeIdee der christlichen Kirche, daß sie cine Einzige,allgemeine, unter einander durch Einen Geist ver-bundene GcMcine scy, machte an sich schon Gesang,Gebet, Segen, Fürbitte zu einem allgemeinenOpfer, zu einem weitverbreiteten Halle;l u j a h.
Nachdem, was bjer in grossster Kürze ange-deutet worden, ist eö nicht zu verwundern, das dieganze Einfassung der chri st lieben Li-turgie insonderheit in der griecbi-sch e n und römischen Kirche Gesangward; auch die syrische, und keine andre, bat sichdavon ausschliesen mögen. Vom frühesten Strahl