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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
Entstehung
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I. Ueber Bild,

erhabnen, umfassenden Genuß, den nur die reineheilige Musik unsrer Seele gewähret.

Nach diesem Gruß an Eäcilia scy cs mir er-laubt, einige Worte über ihre Kunst zu sagen.

I. Die tiefste Grundlage der heiligen Musik istwohl der Lobgesang, Hymnus; ich mochtesagen, er sey dem Menschen natürlich. Wir findenuns nämlich so ganz umringt von ungeheurer Machtund Uebermacht der Schöpfung, daß wir in ihrnur wie Tropfen im Ocean zu schwimmen scheinen;und wenn dieß Gefühl über einen Gegenstand oderin einer Situation zur Sprache kommt, was kannes anders, als ein Ausdruck des Seufzers werden:ungeheure Macht, erdrücke mich nicht!hilf mir"" Die wildesten Nationen haben aufsolche Weile Anlässe zu -Hymnen gezeigt; gesetzt,daß sie solche auch nur an ein mächtiges Thier, aneinen ungeheuren Wasserfall oder Fels, an dieNacht, an Sonne, Mond und Sterne gerichtethätten. Je mehr indeß der Menschliche Verstand sichsammlet und gleichsam selbst begreift, desto mehrfindet er in dieser ungeheuren Macht auch Regelnder Weisheit, einen Gang der Ordnung, der ihmdienen kann, und dem er dienen muß, mithin Ge-setze der Güte und Milde. Sein Hymnus wirdalso immer beredter; er erzählt die wöhlthätigen oderwunderbaren Eigenschaften der großen Schöpfung inBeziehung auf sich selbst und auf andre mit ihmlebende Wesen: er nennt die Eigenschaften seines