Dichtung und Fabel.
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«»gebeteten Gegenstandes mit tausend Namen, derenganzer Inhalt dieser ist: „Du bist groß; sey
auch gut! schade mir nicht, hjlfmir!"Wenn endlich der Geist sich zum höchsten Ideal derSchöpfung, zu Gott, erhebt; ein Meer, in dem«Ile Vollkommenheiten zusammen fließen; ein Mit-telpunkt, aus welchem alle Radien strömen: waskann ein Wort an ihn scyn, wenn es ein Wortseyn soll, als Hymnus?" Von „Dir, durch Dich,„in Dir bin ich ; zu Dir gehe ich wieder. Du bist Alles,„Du hast Alles, Du gabst mir Alles ; gib mir das Edcl-„ste, Dlr abnlich zu seyN; hilf mir!" Alle Völker, dieGott erkannten, haben in Hymnen solcher Art ihrHerz ausgeschüttet, und ihre Vernunft gesammlet;duch in der höchsten Poesie ist der Plan solcher Lob-gesange äußerst einfach.
Es giebt namüch zweierlei, physische undhistorische Hymnen. Jene wenden sich anGegenstände der Natur, und suchen gleichsam dengroßen unumschränkten Himmel, unter dem sie er-tönen; diese können nur entstehen, wenn die Reli-gion schon Geschichte, Menschliche Geschichte wordenist, und lieben einen engem Kreis; aber auch siegehen noch den einfachen Gang det alten Natur-hymncN. Von beiden werden wir ein andermal inBeziehung auf die Griechen reden; jetzt bleiben wirbei dem, was dem christlichen HymnusMaterie und Form gegeben.
Ohne Zweifel war dieß vor allem ander» dasebraische Psalm buch. In ihm sind Lobge-sänge der vortrefflichsten, reinsten Art vorhanden,
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