Druckschrift 
Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
Entstehung
Seite
96
Einzelbild herunterladen
 

96

I. Uebcr Bild,

Geschichte der Thais und des trunkenen Alerandets>wie er aus Kraft der Musik Pcrsepofts in BrrNdsteckte; die Geschichte Orpheus, den die liebe insHöllcnccich trieb u. f.

So geht's mit dem Namen der Menschen, mirihrem Charakter und ihren Verdiensten, aus demMarkte des Nachruhms, wenn alle aus ibm ver-sammlet stünden, wie manch, r würde üb r das, wasman an ihm pries, und wie man's an ihm preiset,erröthen !

Weit entkernt indessen, die heilige Cacilia vonihrem schönen Sik der Unsterblichkeit verdrängen zuwollen, und statt ihrer, wie ein Schriftsteller ac-than hat, die heil. Psoie , St. Vincenz, St.Odo, St. Aldric, St. Galt, oder gar den heil.Dun st an zum Patron der Musik Vorzuschlag. n>preisen wir diesmal den MönchsirrthuM sehr glück-lich. Er hat eine schöne christliche Mus.' ge-schaffen, die durch Gemahlde und Gesänge berühmtworden, und durch beide auf's Her; der Menschuitwohlthatig gewirkt hat. Das einzige GemahldeRaphaels von ihr in Bologna macht sie, alseine himmlische Erscheinung, der Unsterblichkeit wecth jsie hat in ihm einen eignen Charakter gewonnen,der weder eine Clio, noch eine Maria oder Mag-delena darstellt; eine erhabne, standhafte Heilige ist

sie,

Variet68 et Utersir. l?ar. 1752. Ut III,

p.