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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
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I. Ueber Bild,

Eine edle Jungfrau, Cacilia, hörcte Gottes stim-me , und trug das Evangelium Christi verborgen inihrer Brust. Mit Lhrancn bat sie den Herrn, daßunter seinem Schutz sie eine unbefleckte Jungfraubliebe. Ein Jüngling, Valerian, ward ihr Bräu-tigam , von brennender Liebe zu ihr entzündet.Schon war der Tag ihrer Hochzeit bestimmt; mitGoldgestickten Kleidern ward Cacilic bekleidet; aberan ihrem Leibe trug sic ein haarcnes Gewand. El-tern und Bräutigam stürmetcn auf sie, daß sie dieLiebe ihres Herzens, mit der sie Christum alleinliebte, nicht zeigen konnte. Der Tag der Hochzeitkam, das Brautbett war gesetzt, die Jnstru-ntcnte tönten; sie aber in ihrem Herzensang zum Herrn allein und sprach:" reinigemein Herz, mein Leib fey unbefleckt, daß ich nichtvor dir erröthe." Sic fastete zwei, drei Tage undempfahl sich Gott in ihrer Furcht. Sie lud die

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