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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
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Dichtung und Fabel.

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Wohl, fügte die Mahlerei, Hut sie ihre Kunstbis zum Olymp erhoben, sie, die cs so fremde fand,daß meine Lieblinge nur den Traum einiger Eöttcr-gestalten hegten.

Lasset, sagte Apollo, den Olymp unvcrwocrcn,meine Töchter. Ihr scyd beide himmlische Wesen,und eure Künste meistens auch seyn, wenn sic einigeWirkung haben sollen auf der Erde. Auch diemenschliche Seele ist unsre Schwester, und alles,was auf sie wirken soll, muß was Unermeßliches insich baden, und also von himmlischer Art scnn. Sonennen es die Menschen, und sie haben Recht. AlleFormen und Gestalten, so rein und ausstudirt sieseyn mögen, tbun nichts bei dir, Maklerei, wennkeine Seele, kein himmlischer Geist sie belebt. Auchin jede Deiner Eompositionen muß dieser Geist ge-haucht fern, und das Ganze zu Einem bilden;sonst stehet alles, so treu und künstlich es nachge-ahmt seyn möge, nur ann und todk da. Auch indir, Tonkunst, muß Rührung der Seele alle Tönebinden und begleiten, sonst werden sic nicht nur das,was du von den kalten Nachabmnnqen der Mahlereisagtest; sondern sie sind vielleicht noch widriger, dadeine Kunst blos vom Hauche diesis himmlischenGeistes lebet. Also lasset allen Wortstreit, und halteteuch an die bestimmten Wirkungen eurer Künste.Wollet ihr, so will ich den alten Aristotelesherbei rufen lasten ; er soll ein ausnehmender Meisterin Unterscheidungen und bestimmten Worterklarun-gcn seyn, er wird euch olne Mühe rectisicircn

Beide Damen verbaten den Entscheidcr, siewählten dafür, wenn sich Apollo nicht selbst bemühen