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I. Ucber Bild,
werden, die sich eben sowohl im Reich handelnderWesen zeigte? So könnte man durch das Beispieldes Habichts, des Hechts und andrer königlichenWürger den Würgern der Erde fein-äsopisch schmei-cheln, durch das Beispiel des Sperlings die Wollustund,gar wie jener Weltwcise es that, durch's Vor-bild des Schweins die unveränderliche Gemüthsruhedes Weisen empfehlen; sobald es nämlich auf nichtsals auf herausgerissene Beispiele von Thier-handlungen ankäme, die sich allesammt schon dadurchentkräften, daß der Mensch weder Hecht noch Ha-bicht, noch Sau noch Sperling ist und seyn soll.Also kommt es hier auf höhere, allgemeineNaturgesetze, auf die unwandelbareVerbindung der Wesen im Reich derSchöpfung an, wo kein Glied der Kette ent-weichen, wo jedes aber an seiner Stelle thun soll,was es zu thun vermag. Daß z. B. der Mächti-gere den Schwächerer drücke, verzehre, ist eine trau-rige Bemerkung der Naturgeschichte; daß aber auchder Schwächere sich schützen könne gegen den Star-ken, daß Verstand, Fleiß, Klugheit und Tüchtigkeitoft mehr als die blinde Macht gelte, daß jedes Ge-schöpf seine Mängel und Vorzüge, sein Glück undUnglück habe, daß jedes also, mit seiner Natur zu-frieden, die Natur keines andern begehren müsse,und alles glücklich scy, wem, es seinem Loose aufErden treu bleibt; welche schöne Dichtungen hier-über haben wir in der Fabel! Dichtungen, die alsAnschauungen der Natur, als Beweiseder höchsten, der i nn er n No t hwen d i g-keit gelten können, und als solche von Dichternausgemahlt sind. Das Kind lernet sie und druckt