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I. Ueber Bild,
denket; wer also auch im Ruch der Fabcl aus völliggen Ruinen oder sehr baufälligen Materialien mireinen Pallast herzustellen weiß, daß er bewohntwerde, der ist für mich dieses Pallastcs Dichter undSchöpfer.
Ich berge es daher nicht, daß mir jene man-cherlei Eintheilungen der Fabel in die mythischeund hyp erphy fi sehe, die mythisch- undh y p e rp h i) si sc h sittliche, die mythisch-und hyperphysisch vernünftige, die wahr-scheinliche und wunderbare, die wunder-bar-göttliche und w u u d c r b a r - th i e r i-sche, die kosmische und h e te r o k o s m i sc heu. f. eine vergebliche Mühe ihrer sinnreichen Ccstn-dcr dünkcn. Db die Wesen, die uns ihre Handlunggegenwärtig machen, Götter, Menschen oder Thieresind? kann dem Zuhörer gleichgültig seyn, gnug,wenn sie im lehrreichen Punkt ihrer Handlung nurin seine Welt gehören, da eben ihm die Fabel er-zählt wird. Wesen außer unserer Welt kennen wirüberhaupt gar nicht, noch minder eine Moral außer-halb dem Kreise der Menschheit; und aus welchemFach vom Linncischen Natursystem die Geschöpfe derFabel genommen seyen, kann uns nicht interessiren,sobald wir das Hauptgesetz der Dichtung an ihnenerfüllet sehe». Auch die Götter Aesops gehören zuunsrer Welt, zur Welt der Sage nämlich, und ei-ner den Menschen angemessenen nutzbaren Lehre;das Mehr und Minder im Analogon ihrer Ver-nunft , wenn solches charaktcrmaßig beobachtet wor-den, ändert nichts im Wesen der Fabel.