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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
Entstehung
Seite
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I. Ueber Bild,

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und die Schlunde sprach; jetzt sprechen sie dir nur>n einem erdichteten Mahrchen." Dem Kinde unddem anschauenden sinnlichen Menschen knm der Zweifelnicht ein; und das um so weniger, je mehr er mitibnen bekannt war, und ihre Circen vor Augenbatte. Für Kinder und das Volk aber ward eigent-lich die Fabel erzählet.

Wenn man also nicht sagen kann, daß dieThierfabel blos des Wunderbaren wegen erfun-den sei), wäre sie etwa blos der allgemein be-kannten Bestandheit des THiercharak-terswegen, ersonnen worden? *) Ausschließcndglaube ich auch dieses nicht: denn die Bestandheitim Thiercharakter war zwar Eine, aber nicht ebendie Erste und Einzige der Eigenschaften, die manim Reich der Tbiere bemcrkte, und in der Fabeldem Menschen lehrreich zu machen suchte.

Viel andre Eigenschaften des ThiercharakterSwaren ihm lebrrcich, da ja dcr ganze Habitusder Tbiere, eines jeden nach seiner Art, der Lebens-art des Men-che», zumal in seinem früheren Zu-stande, sebr ähnlich war, mithin auch seiner An-schauung sebr nahe lag. Diese Ähnlichkeit, dießdurchgängige analo^on rationis stumanas , dasauch der eigensinnigste Philosoph anerkennen muß,drängte sich dem Menschen auf, und so war diefabelnde Dichtung dem anschauenden Naturweiscn von

H Lessinqs Meynung in seinenAbhandlungen überdi« Fadel, S. iäi. u. f.