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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
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I. Uebcr Bild,

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und -Namen nicht noch andre möglich und wirklichscrm sollten , wenn man sie nämlich philosophisch un-terschiede : denn Griechen und Römer haben auchim Reiche der Dichtung nicht alles erschöpfet. Ge- v

genthcils gehen manche dieser (blassen unter EineGattung zusammen, und vielleicht ließen sich alleunter drei oder vier Worte, der epischen, lyri-schen, dramatischen und schlechthinlehrenden Poesie begreifen. Die epische Poesieerzählt die Sage einer Handlung, einer Begeben-heit oder Geschichte, es möge solche von Götternoder Hcldcn, von Menschen oder Tbicren, von Bür-gern oder Hirten vollführt scyn; und die dramati-sche stellt diese Handlung, sie scv traurig oder fröh-lich , unschuldig oder lasterhaft, wirklich vor, als obsie vor uns gehandelt würde. Die lyrische Poesiesingt; es scv nun Freude oder Leid, Haß oder Liebe,

Unterricht für sich oder für andre, gnug sic modu-liret eine eigne Empfindung. Fallt diese Modulationweg , und es bleibt blos eine mit poetischem Schmuckgezierte Lehre: so wäre dies die dogmatische Poesie,die aber immer doch an Einer oder mehrerer dervorigen Gattungen Thcil nehmen, und von ihnenihren Schmuck borgen mußte, wenn sie ihres Na-mens wcrth scyn wollte. Wir lassen vor jetzt dieseGattungen der Dichtkunst dahingestellt scyn, uni^nurEiner derselben, die mit der ältesten Sage undDichtung nabe verwandt ist, eine nähere Aufmerk-samkeit zu schenken; es ist dicß die sogenannte äso-pische Fabel. Jeder kennet dieselbe aus gemei-nen Begriffen und Beyspielen; daher wir mitkeiner Erklärung anfangen dürfen, sondern diese