Dichtung und Fabel.
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losophie des Angenehmen, des sinnlich-Vollkom menen und Schönen zwar nurein Theil, aber gewiß nicht der verächtlichste Theilist. Jede Empfindung, so wie jeder Gegenstandderselben hat nämlich seine Regeln der Vollkommen-heit in sich, die der Philosoph aufsuchen muß, da-mit er den Punkt ihrer höchsten Wirkung finde,und aus ihm Regeln für seine Kunst ableite. Audiesem Zweck muß er nothwendig die Empfindungenmehrerer Sinne vergleichen , was in Jedem derselbenursprünglich und abgeleitet scy, bemerken, und vor-züglich ein Auge darauf haben, wie Ein Sinn denandern unterstützt, berichtiget und aufklaret. Könntedieser schöne Theil der Philosophie einen bessern Na-men als Aesthctik finden, da dieser Nam'e so-wohl den Umfang seiner Gegenstände, als das Subjectihrer Wirkung genau bezeichnet? Eine Philosophiedes Geschmacks, des Schönen u. s. w., dienur von Einem Sinne ausginge, müßte zur Philo-sophie der gesummten Empfindungen nothwendig nurunvollkommene Bruchstücke ljefern.
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Wenn also das Gesicht der reichste, feinste undklarste Sinn ist, eine Welt von Empfindungen derSeele zu geben und zu bezeichnen: so muß sich anihm auch die Philosophie sinnlicher Gegenstände vor-züglich und für alle andre Sinne üben. In derMathematik hat sich die Optik nicht nur selbst sehrausgebildet, sondern sie hat auch die Grundlage fast