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I. lieber Bild,
Auch in diesem Betracht ist er eine kleine Welt,wie ihn Protageras in einer andern Absicht daSMaas der Dinge nannte, die ihn umzebcn.
Unter seinen Sinnen sind Gesicht und Ge-hör di, jeni.cn, die aus dem Ocean dunkler Em-pfindungen ihm Gegenstände um nächsten und klar-sten vor die Seele bringen; und da er die Kunstbesitzt, diese Gegenstände durch Worte festzuhaltenund zu bezeichnen: so hat sich insonderheit aus demGesicht und aus dem Gehör eine Welt menschlicherWahrnehmungen und Ideen in seiner Sprache geord-net, die auch noch in der fernsten Ableitung dieSpuren ihres Ursprunges zeigen. Selbst die fein-sten Wirkungen der Seele hat man daher aus demGesicht und Gehör bezeichnet, wie es die Namen,Anschauungen und Ideen, Phantasieenund Bilder, Vorstellungen und Gegen-stände, nebst hundert andern Worten der Art,zeigen. Nach dem Auge hat sodann Ohr und Ge-fühl, insonderheit die tastende Hand, der Seele diemeisten Ideen gegeben; der Geschmack und Geruchweniger, insonderheit in den nordischen Regionen.
So viel man gegen den Namen Aestbetik, alsPhilosophie des Schönen betrachtet, cingc-wandt hat: so wenig sollte man ihn jetzt eingch.nlassen, da bereits, und vorzüglich von Philosophenunsrer Nation, eine Reihe der vortreff.ichstcn Be-merkungen an diesen Namen geknüpft ist. Er istauch kein unschicklicher Name, sobald man einePhilosophie der sinnlichen Empfin-dungen darunter meynet, von welch.c die Phi-