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20 (1845) Die Heidenmauer : eine Rheinsage
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gen mit den untergeordneten Handelnden zu gehen pflegt, das LooSder Frösche in der Fabel. Sie hatten die Bcnedictiner nur gegeneinen neuen Herrn vertauscht, und obgleich der Bürgermeister undDietrich im späteren Leben vieler weislichen Unterhaltung pflogenüber die Natur der Revolution von Limburg, wie Ersterer die Zer-störung der Abtei zu nennen beliebte, so konnte doch Letzterer nierecht klar begreifen, was eigentlich mit derselben gewonnen wordenwar. Gleichwohl blieb der Schmied ein großer Bewunderer desGrasen, und seine Nachkommen zeigen bis aus den heutige» Tagdie Figur eines Marmor-Cherubs, die ihr Ahnherr bei jcner Ge-legenheit als Siegeszeichen davon getragen hatte.

Bonifacius und seine Mönche fanden ein Unterkommen in an-deren Klöstern, wo sie den Schlag, der sie betroffen, durch Abhülf-mittel zu verschmerzen suchten, wie sie je den individuellen Liebha-bereien und Charakteren zusagten. Der fromme Arnolph beharrtebis ans Ende auf dem Glauben, daß Liebe die schönste Zierde desChristen seh, und hörte nie auf, für die Feinde der Kirche zu beten,oder ihnen die Wohlthat seines Fürworts angedeihen zu lassen.

Was Odo von Ritterstein betraf, so trug man sich in derGegend mit allerhand Sagen über sein Schicksal. Eines dieserGerüchte, das ziemlich viel in Umlauf kam, streute aus, er habemit Albrecht von Viederbach, der sich wieder den Rittern von Rho-dos anschloß, Dienste genommen und in den Wüsten Afrikas sei-nen Tod gefunden. Jndeß trägt man sich im Jägcrthal noch miteiner andern Sage von seinem Tode. Dreißig Jahre später, nach-dem Heinrich, Emich von Leiningen und die meisten anderen han-delnden Personen dieser Geschichte bereits zu ihrer großen Rechen-schaft abgeruse» waren, soll ein greiser Wanderer an dem Thorevon Ritterstein um Nachtherberge gebeten haben. Er wurde vonMeta gut ausgenommen, (denn ihr Gatte und ihr Sohn warenbei den KricgSzügen betheiligt) und flößte seiner Wirihin durch dieGeschichten, die er von den Sitten und Ereignissen in fernen Lan-