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ressire und daß ich Dich zu einem Amtmann in den Dörfern zuernennen gedenke?"
„Weder Eure Huld, noch irgend etwas, was mein sehnlicherWunsch oder das Gedächtnis! mir an die Hand gab, blieb ver-gessen."
„Und was antwortete der Bürgermeister?"
Berchthold erröthete und stockte; auch konnte nur eine strengeWiederholung der Frage von Seiten des Grafen ihm die Wahrheitabringen — denn ein so getreuer Diener konnte in seinen Erwiede-rungen nur von der letzteren Gebrauch machen.
„Er sagte, Herr Graf, wenn es Euer Wohlnehmen sey, fürsein Kind einen Gatten auszusuchcn, so möchtet Ihr auch gnädigstSorge dafür tragen, daß cS kein Bettler sey. — Ich gebe nur dieWorte des Bürgermeisters und bitte, gnädiger Herr, mir dieseFreiheit nicht als Mangel an Achtung zu deuten."
„Der schmutzige Geizhals! Diese Hunde von Dürkheim sollenerfahren, wer ihr Herr ist. Aber laß den Muth nicht staken,Zunge; unsere Thränen und Wallfahrten sollen nicht vergeblich ge-wesen seyn, und Du wirst bald eine schönere und bessere Gattinheimführen, wie es einem Manne ziemt, den ich liebe."
„Ach, Herr Graf, ich bitte in aller Unterthänigkeit-"
„Ha, dort sitzt der pinselhafte Heinrich auf einem Felsen dieserSchlucht gleich einer Schildwache, die Marodeure im Auge hat!Sporne Dein Thier, Berchthold, und fordere meine edlen Freundeauf, vor dem Nathhause auf mich zu warten, daß wir uns verab-schieden können. Was Dich betrifft, so magst Du mittlerweileDeiner Thorheit nachhängcn und das lächelnde Gesicht der hübschenMeta begrüßen."
Der Förster schoß wie ein Pfeil voran, während der Graf seineigenes Roß seitwärts lenkte und in de» Hohlweg einbog, durch dender Pfad von dieser Seite des Thals aus nach der Heidenmauer