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20 (1845) Die Heidenmauer : eine Rheinsage
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noch mehr. Der Fluch eines gekränkten Sohnes und einer schänd-lich behandelten Mutter"

Aber MetaS hübsche Hand schloß ihm den Mnnd.

Wir wollen vergangene Leiden um der gegenwärtigen Freudewillen vergeben," flüsterte das weinende Mädchen.

Das vor Zorn glühende Antlitz Berchtholos wurde ruhiger,und das Gespräch nahm einen milderen. Gang.

Jetzt trat Emich bei Seite, um sich dem Bürgermeister anzu-schlicßen, mit dem er die Beweggründe, welche die Mönche zu einersolchen Täuschung veranlaßt haben mochten, zu ergrübeln suchte.Im Besitze eines so wichtigen Schlüssels hatte die Lösung desRäthsels keine Schwierigkeit. Das Zusammentreffen des Abts vonLimburg und des Grafen in Einstedcln war reiflich überdacht; auchhatte man den schwankenden Zustand der Volksstimmung im Thalund in der Stadt ermuthigeu wollen, um der schlteßlichen Bereini-gung der Klosteransprüche einen weiteren Nachdruck zu geben. Injener Zeit verstanden sich die Ordensleute wohl darauf, jede mensch-liche Schwache für ihre Zwecke zu benützen, wenn ihre eigenen In-teressen in Frage kamen.

Einnnd-reißigfies Kapitel.

.Es ist vorüber; ihre holde WangeStuhl nun auf ihrem harten Pfühle-NogerS.

Am folgenden Morgen setzte sich der Graf Hartenburg ineiner frühen Stunde zu Pferd; sein Gefolge deutete jedoch aufeinen kurzen Zug, da nur Monsieur Latouche, welcher mitritt, wieein Reisender ausgestattet war. Emich hatte nämlich jetzt diesensogenannten Diener der Kirche für seine Zwecke ausgebeutet, undwar daher im Begriffe, ihn mit so viel Höflichkeit und Huld,