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übernatürliche Mittel aufrecht erhallen hatte, bewog Emich, wel-chem angelegentlich darum zu thun war, daß sie in dieser Gegendihre verlorne Macht nicht wieder gewinnen solle, die Priester vonder Entscheidung, welche sie jetzt treffen wollten, ganz und garauszuschließen. Wenn wir sagen wollten, der Graf von Harten-iurg habe den Gerüchten, welche den verstorbenen Förster als einenGeist darstellten, der wie zu seines Fleisches Leben der Jagd ob-liege — vollen Glauben geschenkt, so würden wir seinem Verständesowohl, als seiner gewohnten Denkweise nicht ganz Gerechtigkeitwiderfahren lassen; behaupteten wir übrigens, daß er in dem vor-liegenden schwierigen Punkte ganz frei von Aberglauben und un-heimlicher Angst war, so müßten wir ihm einen Grad von Philo-sophie und geistiger Unabhängigkeit beimeffen, der in jenem Zeit-alter nur bei gelehrten Denkern und nicht einmal immer bei diesengefunden werden konnte. Namentlich hielt die Astrologie die Ein-bildungskraft derer noch gefangen, die sogar den Ruf einer allge-meinen wissenschaftlichen Bildung für sich in Anspruch nahmen, undwie der Geist einmal Theorien zugibt, die so wenig im Einklängemit dem schlichten Verstände stehen, so öffnet er einer Menge ähn-licher Schwächen, die als nothwendige Folgerungen aus den Haupt-sätzen zu fließen scheinen, den Zugang.
Alle, welche an der Berathung mit dem Grafen Th eil nahmen,räumten ein, daß eine schleunige Lösung der Frage nothwendig sey.Viele hatten zu flüstern begonnen, daß die außerordentliche Heim-suchung eine Folge der Kirchenschändung sey, und man nicht Hoffendürfe, Frieden zu finden, oder von den unnatürlichen Plagen be-freit zu werden, bis die Benediktiner wieder in ihre Abtei und inihre früheren Rechte eingesetzt wären. Emich fühlte sich zwarüberzeugt, daß diese Idee ursprünglich von den Mönchen auSgingund durch geheime bezahlte Agenten verbreitet wurde; indeß saher kein anderes Mittel, das Gerücht wirksam niederzuschlagen, alswenn er die Falschheit desselben darthat. In unseren Tagen und