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20 (1845) Die Heidenmauer : eine Rheinsage
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nur wenig Trost fand. Er stieg von der Mauer herunter undwollte eben die Priester und Heinrich bei Seite winken, als sichunter den männlichen Zuschauern ein allgemeines Geschrei erhob,während die Frauen in Massen Nlrika umringten, die mit Lottcheuund Meta vor dem großen Crucifir des alten Klosterhofs kniete.Im Nu hatte Emich seinen Platz auf der Mauer wieder eingenom-men, die unter der Gewalt seines ungestümen Trittes schüttelte.

Was hat dieser achtungswidrige Lärm zu bedeuten?» fragteder Graf zornig.

Die Hunde Herr Graf die Hunde!" antworteten fünf-zig athemlose Bauernstimmen.

Erkläre mir dieses Geschrei, Gottlob."

Herr Gras, wir haben gesehen, wie die Hunde am RandedeS Berges vorbeisprangen dort, ganz in gleicher Linie mit derStelle, wo der Teufelsstein liegt. Ich kenne die guten Thiere ge-nau, Herr Graf; Ihr dürft mir daher glauben, wenn ich Euchsage, daß es wirklich die alten Lieblinge BerchtholdS sind."

Und Berchthold!" fuhren ein paar entschiedenere Freunde desWunderbaren fort.Wir sahen den verstorbenen Förster, großerEmich, wie er den Hunden nachsetzte, als ob er Schwingen hätte."

Die Sache wurde ernsthaft, und der Graf stieg langsam inden Hof hinab, entschlossen, die Angelegenheit schleunigst in'S Klarezu bringen.

Dreißigstes Kapitel.

»Bei dem Apostel DciuluS, heute Nacht

Hat Richards Geist der Schrecken mehr erfahren,

Durch Schatten blos, als durch zehntausend Krieger-*

Richard III.

Es fand nun eine Berathung zwischen den vornehmsten Laienstatt; denn die Art, wie die Kirche ihren Einfluß so lange durch