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„WaS — Schurke? Ich habe nichts gesehen, als blaffe, zit-ternde Narren, und nichts^gchört, als das Klopfen von Memmen-herzen. Willst Du mir Aufklärung geben, Spitzbube? — dennobschon eine Schelmenhaut, bist Du doch wenigstens kein Feigling!"
Diese Rede des Grafen war an Gottlob gerichtet.
„Eine Erklärung dürfte nicht so leicht sehn, als Ihr zu glaubenscheint, Herr Graf," entgegnete der Kuhhirte mit Ernst. „DieLeute sind in solcher Hast hieher gekommen, weil sie das Gebellder übernatürlichen Hunde gehört, und Einige sagen, die Gestaltdes armen BcrchtholdS habe sich wieder blicken lassen!"
Der Graf lächelte verächtlich, obschon er den Sprecher gutgenug kannte, um durch die Beklommenheit überrascht zu werden,die sich unzweideutig in dessen Gesichte ausdrückte.
„Du warst mit meinem Förster gut bekannt?"
„Graf Emich, wir waren Freunde, falls ein Mann von meinergeringen Stellung sich dieses Worts bedienen darf, wenn er voneinem Jüngling spricht, der die Ehre hatte, so nah' um die Personunsres Gebieters zu sehn. Wie es bei der seinigen der Fall war,hat auch meine Familie vordem bessere Tage gekannt, und wir tra-fen oft auf den Jagdgründen zusammen, über welche ich ziehenmußte, wenn ich mein Vieh auf die Waide oder nach Hause trieb.Ich habe den armen Berchthold geliebt, hochgeborner Graf, undsein Andenken ist mir noch immer theuer."
„Ich glaube. Du hast bessern Stoff in Dir, als man wohlaus manchen einfältigen und müßigen Handlungen, die Du Dir zuSchulden kommen ließest, glauben sollte. Ich erinnere mich, daßDu bei unterschiedlichen Gelegenheiten guten Willen zeigtest, undweiß namentlich noch Wohl, wie geschickt Du die Signale anbrach-test in der Nacht, als diese Mauern umgestürzt wurden. Du sollstdaher an die Stelle treten, die durch das unglückliche Ende meinesFörsters erledigt wurde."
Gottlob versuchte, seinem Gebieter zu danken, war aber zu
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