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20 (1845) Die Heidenmauer : eine Rheinsage
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mäler seines Geschlechts nur seiner eigenen Nebereilung zu dankenhatte.

Ich will Sorge tragen, daß die Gebeine meiner Väter an-derswo beerdigt werden," sagte er gedankenvoll.Dies ist keineGrabstätte für ein geehrtes Geschlecht."

Hum! Sie haben lange und in Ehren gemodert ander Stelle, wo sie liegen, Herr Graf, und es dürfte wohl ambesten sehn, man ließe sie unter den alten Marmorplatten liegen.Freilich haben unsere Handwerker eine ganz ungewöhnliche Behen-digkeit in diesem Theile ihres Geschäfts an den Tag gelegt esgeschah ohne Zweifel zu Ehren eines erlauchten Hauses."

Kein Glied meiner Familie soll in Mauern schlafen, welchedurch die Benediktiner verflucht wurden! Horch! Was ist diesfür ein Getümmel oben, guter Heinrich?"

Meine guten Städter haben ohne Zweifel die Gebeine desEinsiedlers und des jungen Berchtbolds aufgefunden. Wollen wirnicht hinaufgehen, Herr Graf, und Sorge tragen, daß ihren lleber-resten die gebührende Ehrerbietung bezeugt werde? Der Försterhat Ansprüche an uns Alle, und was Odo von Nitterstein betrifft,so erscheint heutigen Tags sein Verbrechen in einem viel milderenLichte. Außerdem war er in seiner Jugend mit Ulrika verlobt."

Heinrich, Dein Weib war sehr schön sie hat viele Ver-ehrer gehabt."

Bitte um Verzeihung, edler Graf ich habe nie von einemandern gehört, als von dem armen Odo und mir selbst. Der Er-stere hat sich durch seine eigene Tollheit das Spiel verdorben, undwas den Letzteren betrifft, so ist er just so, wie der Himmel ihnzu machen beliebt hat vielleicht eine unbedeutende Person alsLiebhaber und Ehemann, wenn Ihr so wollt, aber doch ein Mannvon einigem Credit und Vermögen unter seines Gleichen."

Der Graf wollte sich mit seinem Freunde über den Besitz dieserEigenschaften nicht streiten, und sie verließen mit dem gemeinsamen