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picht, wie sich eben der Fall auSweisen wird. Ferner wirst Dusehen, daß dieses Mährlein von Vater Johann, welcher den jungenBerchthold hetzt, während der Junge seinerseits einem Rehbock nach-jagt, nichts ist, als eitel Erfindung, sintemal der Mönch wohl derletzte Mann wäre, sich zu einer solchen vagabundischen, lärmendenSpitzbüberei herzugeben. Und was den Förster betrifft, so setze ichmein Leben daran, daß sein Spucken in nichts weiter bestehen wird,als in Fußspuren oder vielleicht einigen anderen bescheidenen An-deutungen, seines Verlangens nach den Messen, die ihm von denBenediktinern verweigert wurden; denn ich kenne keinen Menschen,der weniger geeignet wäre, die Nachbarschaft unnöthigerweisc mitseinen eigenen Angelegenheiten zu molesttren, als den BerchtholdHintcrmaher, mag er nun lebendig seyn oder tobt."
Ein allgemeines Zusammenfahren und ein Gemurmel unterseinen Begleitern bewog Heinrich, seinen Erklärungen ein Ziel zustecken. Der vordere Theil der Procession hatte jetzt die Schluchterreicht, und wie er eben in das Thal cinbiegen wollte, ließ sichdas Trampeln vieler Pferdehufe vernehmen. Gefühle, die ohnehinso hoch gesteigert waren, konnten leicht bis zu einem peinlichenGrade erregt werden, und Alles schien irgend eine übernatürlicheSchaustellung zu erwarten. Ein Staubwirbel fegte jetzt um denBergvorsprung, und endlich kam Graf Emich mit einem Trupp wohl-berittener Diener aus der Wolke. Es war so gewöhnlich, derar-tigen religiösen Processionen zu begegnen, daß der Graf keineUeberraschung an den Tag gelegt haben würde, wenn er nicht denGrund gekannt hätte, der die Bevölkerung Dürkheims bewog,ihre Mauern zu verlassen; da er aber bereits von ihrer Absichtunterrichtet war, so stieg er hastig ab und näherte sich dem Bür-germeister mit der Mütze in der Hand.
„Du ziehst auss Geisterbannen aus, wohlweiser Heinrich,"sagte er, „und die Liebe zu meiner Stadt hat unsere Schritte be-flügelt, damit denen, welche ich hochschätze, keine Ehrenbezeugung