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scheinlich mit der geregelten Satzbildung einer Person, welche überdie Art, wie sie ihren Vortrag anbringen soll, unterrichtet wurde, „daßdie Kirche der Zucht sehr benöthigt ist, weil sie sonst weder be-stehen noch in Ordnung erhalten werden könnte. Dies hat michmeine Mutter gelehrt; wir beide erkennen es an und wissen dieseWahrheit zu schätzen. Aus diesem Grunde haben wir uns allenihren Verordnungen unterworfen — haben nie versäumt im Beicht-stuhl und beim Gottesdienst zu erscheinen oder die.Feier- und Fest-tage zu halten. Sogar der hochwürdige Abt BvnifaciuS hier wirdkeiner von uns beiden dieses Zeugniß versagen — — "
Meta zögerte, als wolle sie den Abt auffordern, ihren Wortenzu widersprechen, wenn er könne; aber Bonifacius blieb stumm.
„Was den unglücklichen Todten betrifft," nahm Meta miteiner Stimme wieder auf, die wie eine wehmüthige Musik tönte,„so will ich die Wahrheit sagen. Er wurde als Christ geborenund hat in meiner Gegenwart nie etwas gegen die Kirche geredet. Ihrwerdet doch nicht glauben, Vater, daß ein Jüngling, der sich ummeine Gunst bewarb, durch Mittel danach trachten konnte, die keinchristlich gesinntes Mädchen achten kann? Ich weiß, daß er sichoft in den Beichtstühlen der Abtei einfand und wenn Ihr diesenfrommen Prior fragen wollt, so werdet Ihr hören, wie sehr erbei ihm in Gunst stand. Wenn er gegen Limburg zog, gehorchteer nur seinem Herrn, wie Andere so oft vor ihm gethan haben,und gewiß können nicht Alle, die in der Schlacht fallen, hoffnungs-los verdammt scyn. Wenn es in Deutschland Ketzerei gibt, ist esnicht genug, schon im Leben einer so großen Gefahr ansgesetzt zusehn — muß auch der Todte noch seinen vergangenen Hanvlungenüberlassen bleiben ohne Beistand von der Kirche, oder ohne daß dieHinterbliebenen Freunde seiner gedenken? O Ihr werdet Eucheines Bessern bedenken, heiliger, aber grausamer Rüdiger — Ihrwerdet Eure voreilige Entscheidung zurücknehmen. Gebt uns Messenfür den armen Berchthold! Ich weiß nicht, was Bonifacius Euch