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und Grün keinen besonderen Werth zu haben schien, und ein Jagd-horn auf den Tisch: alles dies nebst vielen anderen der namhaftgemachten Artikel hatte einen Theil der Eselsladung ausgemacht.
„Dies sind sehr nutzlose Gaben für unser Heiligthum," mur-melte der Mönch.
„Hochwürdiger Benedictiner," unterbrach ihn Ulrika beinaheathemloS, in dem edelmüthigen Verlangen ihrer Freundin einenSchmerz zu ersparen, — „sie sind der Geberin abgerungen, gleichTropfen ihres Herzblutes. Dieß ist Lottchen Hintermayer, von derIhr ohne Zweifel schon gehört habt."
Der Name dieser Frau hatte nie das Ohr des Schatzmeisterserreicht, aber die süße, überredende Weise UlrikaS trug den Siegdavon. Der Mönch machte eine Verbeugung und schien sich zufriedenzu geben. Dann trat Meta vor. Die Benedictiner waren inSge-sammt betroffen ob der Bläffe ihrer Wangen und dem stieren, hoff-nungslosen Ausdrucke eines Auges, das kürzlich noch so frohsinniggeleuchtet hatte.
„Die Wallfahrt hat unserer Tochter schwer zugesetzt," sagteder gefürstete Abt mit milder Theilnahme.
„Sie ist jung, hochwürdiger Vater," antwortete Ulrika; „aberGott sanftigt den Wind für das geschorene Lamm."
In den Zügen des AbteS drückte sich Ueberraschung aus, denndie Töne der Mutter wirkten eben so ergreifend auf sein Ohr, alsdas bleiche, bekümmerte Antlitz des Mädchens auf das Auge.
„Ist sie Dein Kind, gute Pilgerin?"
„Ja, Vater — der Himmel erfülle mich mit Dank, denn sieist eine gesegnete Gabe."
Ein abermaliger Blick des Staunens von Seiten des Priesters,der sofort dem Schatzmeister Platz machte, welcher vortrat, umdie Opfergabe in Empfang zu nehmen. Meta zitterte heftig undlegte die Hand an ihr Herz; dann zog sie ein Papier hervor undlegte es vor den Mönch hin, der es verwundert ansah.