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lichkeiten Dienste leisten können — drittens diesen Leuchter, derzwar klein, aber von den Frankfurter Goldschmieden als reinesGold verbürgt ist — und letztens diesen Strick, mit welchem sichsieben unserer ersten Mitbürger grausamlich kasteit haben wegendes Unrechts, das euren Brüdern angethan wurde."
Alle diese Opfer fanden gnädige Ausnahme, und der Mönchwandte sich sodann an die klebrigen. Es ist unnöthig, die Gabenaufzuzählen, welche von den untergeordneteren Personen desSchlosses und der Stadt gebracht wurden. Die des Kuhhirien be-standen angeblich aus dem vermessenen Horne, das so unehrerbietigin der Nähe des Limburger Altars getönt hatte, und einem Gold-stück. Letzteres war dasselbe, welches er vor dem Gespräche, dasseiner Einsperrung voranging, von BonifaciuS erhalten hatte, dasandere aber ein zersprungenes Instrument, welche» der schelmischeGottlob unter seinen heimathlichen Bergen oft ohne den mindestenErfolg probirt hatte. Zn seinem späteren Leben, als der religiösePartheigeist kühner wurde, rühmte er sich oft des Possen», welchener den Benedictinern gespielt habe, indem er ihnen ein so unnützesWerkzeug opferte.
Ulrika brachte ihre Gabe mit aufrichtigem und demüthigemSinn. Sie bestand aus einem Kleid für die Jungfrau Maria, dashauptsächlich ihre eigenen schönen Hände gearbeitet hatten, währenddie vereinten Beiträge ihrer Mitbürgerinnen die Verzierungen,hauptsächlich in Edelsteinen von untergeordnetem Werthe bestehend,lieferten. Das Opfer fand gnädige Aufnahme, denn die Mönchewußten die Charactere der verschiedenen Bußgänger wohl zuunterscheiden.
„Hast auch Du etwa» zu Ehren der Jungfrau gebracht?"fragte der Schatzmeister Lottchcn.
Die kinderlose Wittwe versuchte zu sprechen, aber die Zungeversagte ihr den Dienst. Sie legte jedoch ein schön gebundenes undgemaltes Meßbuch, eine Mütze, die außer der Troddel von Gold