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Einnndzwanzigstes Kapitel.
Hinweg,
Du eingefleischter Teufel! Heilig istDie Erde hier, denn eines MärivrerSGebein bedeckt den Grund und stempelt ihnZum Tabernakel. —
Byron.
Während der im vorigen Kapitel beschriebenen Scene warteteder Benedicliner, welchen der Leser bereits als Pater Johann kennengelernt hat, mit einer Ait erhabener Geduld auf den Stufen desAltares den AuSgang ab. In einem so überspannten Charakter warjedoch nur wenig rein Natürliches übrig geblieben, und sogar die Selbst-beherrschung des Mönches trug das Gepräge der glühenden, überspann-ten Eigenschaften seines Geistes, denen er einen augenblicklichen Zwanganthat. Die klösterliche Zucht, eine tiefe unwillkürliche Hochachtungvor dem Prior und selbst seine Verachtung aller sanften Mittel,um einen Sünder zur Hürde zurückzuführen, erhielten ihn leidlichruhig während des Gespräches, das zwischen Emich und seinemgeistlichen Oberen stattfand; in seinem Auge aber leuchtete die Gluteines wilden Entzückens, als er zuletzt fand, daß von der ganzen,mächtigen, viel gerühmten Brüderschaft er allein zurückgeblieben war,um die Altäre zu vertheidigen. Trotz der Scene des Getümmels,das in der Kirche eher zunahm als sich minderte, konnten in einersolchen Brust die Gefühle des Augenblicks nur die des Triumphesseyn. Er frohlockte über seine Beharrlichkeit und schwelgte bereitsim Vorgenufse der Früchte, die aus seinem Muthc entspringen muß-ten, mit der Zufriedenheit eines kitzelnden Selbstvertrauens und mitder tiefgewurzelten Uebcrzeugung eines Schwärmers.
Emich hatte während der ersten Augenblicke, die der Entfernungdes Priors folgten, nur wenig auf ihn geachtet. Die Wahrheit,sowie jede gesunde Ansicht — tragen eine Majestät, eine ruhige Kraft in