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fluche Dir nicht, denn diese Waffe ist zu furchtbar, als daß fle einemenschliche Hand leichtfertig führen sollte. — Aber auch segnenkann ich Dich nicht, da mir die Pflicht gegen Gott eine so heiligeHandlung verbietet."
„Halt, hochwürdiger Arnolph, laß uns nicht im Grolle scheiden— in der That, ich sehne mich nach einer tröstlichen Berührungvon Deiner Hand. Wenn — ja — wenn in dieser Kirche eineKapelle ist, für die Du mehr als gewöhnliche Ehrfurcht hegst,so nenne sie, und ich schwöre Dir bei meinem Ritterwort,sie soll, falls nicht etwa das Werk schon gethan ist, unter denTrümmern unverletzt stehen bleiben, zum Zeugniß meiner Liebefür Dich. Oder wenn etwas hier ist, das Du schätzest — habees nun mönchischen oder weltlichen Werth — so zeige mir's, damitich Dir'S aufbewahren kann für eine bessere Zeit. Dagegen ver-lange ich nur den Abschiedsgruß des Friedens."
„Er ist Denen versagt, die Krieg führen gegen Gott," erwie-derte der tief bekümmerte Prior, indem er sein Gewand dem hasti-gen Griffe des Grafen entriß. — „Ich kann und will für Dichbeten, Emich; aber Dich zu segnen, wäre ein Berrath am Himmel."
Mit diesen Worten zog der fromme Arnolph seine Kapuze überdas Gesicht, um die Entweihung, die rund um ihn vorging, nichtmit ansehen zu müssen, und entfernte sich langsam aus dem Chor.