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20 (1845) Die Heidenmauer : eine Rheinsage
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Weg zweimal gemacht habe, und nur Wenige von meinen Jahrenwürden bei der Anstrengung so leicht weggekommen sein."

Und was spricht man in der Gegend von dem heiligen Manneich meine von seinem Herkommen und seiner Geschichte?"

Man erzählt sich allerlei und darunter viel Gutes und Er-bauliches. Man meint, ein Segen von ihm sey so gut, als zweiaus der Abtei; denn über ihn weiß man nichts Schlimmes, währendüber die Limburger gar Manches im Umlauf ist, was besser nichtwahr wäre. Ich für meine Person, Nlrika und ich behandledergleichen Dinge nicht bloS obenhin ginge mit einer größereninneren Tröstung von hinnen, wenn mich der fromme Klausner nurein einziges Mal mit der Hand berührte, als wenn ich von allenLimburger Mönchen mit Schlägen beehrt würde. Nur den PaterArnolph will ich davon ausnehmen, der, wenn er auch kein Klausnerist, doch um seiner Tugenden willen einer zu seyn verdient. O!das ist ein Mann! Man kann ihm mit Recht nachsagen, daß ernie ein anderes Getränk genieße, als Wasser aus der Quelle, undnie andere Nahrung zu sich nehme, als steinhartes Brod."

Hast Du den Mann auf der Heidenmauer auch gesehen?"

Für mich ist es zureichend gewesen, seine Hütte im Gesichtzu behalten, denn ich gehöre nicht unter Diejenigen, welche das Gute,das sie besitzen, gleich aufbrauchen. Ich habe den heiligen Mannnie mit Augen gesehen, weil ich mir diese Wohlthat für eines derschlimmen Nebel, welche uns im Alter zuzusetzen pflegen, Vorbehaltenmöchte. Wenn aber eine von den Herbstkrankheiten über michkommt, sollst Du sehen, wie ich ihn aufsuchen will."

Ilse, Du erinnerst Dich vielleicht noch der Tage meiner Kind-heit und kennst die meisten Ereignisse, welche sich seit so vielen.Vielen Jahren in Dürkheim zugetragen?"

Ich weiß nicht, was Du Kindheit nennst; aber wenn Dudamit den ersten Schrei Deiner schwachen Stimme oder den ersten