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20 (1845) Die Heidenmauer : eine Rheinsage
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hatte, kamen wir auf die Kirchenlehre zu sprechen. Der Herr Paterbehauptete, auch die Besten von uns könnten in einer Weise fallen,daß sie die Verdammniß verdienten, während ich doch darauf hätteschwören wollen wenn anders das Schwören an einem solchenPlahe schicklich wäre der selige Prior (und einen besseren hatnie Limburg besessen) habe stets die tröstliche Versicherung gegeben,das Heil sey sicher, wenn man sich nur redlich darum abgemüht habe.ES wundert mich nicht, daß man allenthalben von nichts als vonKetzereien hört, wenn die Geistlichkeit alte und schwache Personenin dieser Weise entmnthigt."

Du verweilst nur gar zu gerne bei Spitzfindigkeiten, guteIlse; ein demüthigerer Glaube würde Deiner Stellung weit besseranstehen."

Und was «erstehst Du unter dieser Stellung, die mich hieznunpassend machen sollte? Bin ich nicht alt und kann Jemandbesser sagen, was Sünde ist oder nicht? Hast Du selbst auch ge-wußt, Kind, was man unter Unrecht versteht, ehe ich Dich'S lehrte?Bin ich nicht sterblich und deshalb schwach? Bin ich nicht ein Weibund deshalb forschbcgierig bin ich nicht alt und deshalb erfah-ren? Nein, komm nur zu mir, wenn Du erfahren willst, worineine rechte Sünde besteht ich meine eine Sünde, die ganz be-sonders der Gnade bedürftig ist!"

Nun, wir wollen das bewenden lassen. Ich möchte Dichübrigens an längst vergangene Tage erinnern, Ilse, und in einerSache, die mich nahe angeht, bei Deiner Erfahrung Nath suchen."

Dann wird sich's wohl um Meta handeln, denn nichts Andreskann eine Mutter näher berühren!"

Du hast theilweise Recht, denn ich will von Meta über-haupt von uns Allen sprechen. Du bist schon mehr als ein Malmit unsrem Mädchen auf der Heidenmauer gewesen, um den frommenEinsiedler zu besuchen?"

Du darfst wohl sagen, mehr als einmal, da ich de» mühsamen