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20 (1845) Die Heidenmauer : eine Rheinsage
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Ja und nein, je nachdem man einen Soldatenhaufen abschätzenmag. Bei dem Anzavfen eines Fasses würde Churfürst Friedricheinen gewaltigen Haufen in ihnen finden, selbst wenn es einen An-griff gegen sein Heidelberger Faß gälte; indeß zweifle ich doch, ober fie in dem Kriege, von dem er bedrängt wird, sonderlich in Rech-nung nehmen könnte."

Fahre fort Du bist für den Dienst, welchen Du über-nommen hast, zu unbestimmt in Deinem Berichte. Oder gib dasGold wieder zurück, wenn Du nicht antworten magst."

Hochwürdiger Abt, vergeht doch nicht die Gefahr, der ichmich in diesem verzweifelten Unternehmen bereits unterzogen habe,und bedenkt, daß die Kleinigkeit, welche Ihr mir so freigebig be-scheertet, bereits mehr als verdient ist durch die Gefährdung meinerOhren des großen Berlusts an Reputation und der Gewissens-bisse gar nicht zu gedenken."

Der Kerl hat Dich zum Besten gehabt, Vater Siegfried,"bemerkte der Abt im Tone des Vorwurfs gegen den Mönch.Erwagt es sogar, stch über unsre Person und unser Amt lustig zumachen."

Wir find im Besitze der Mittel, ihm Achtung einzustößen,und können ihm ebenso gut die eingegangene Verbindlichkeit wiederin'S Gedächtniß rufen."

Du hast Recht, wir wollen Gebrauch davon machendoch halt!"

Während dieser kurzen Zwiesprache zwischen den Benedictinernhatte Pater Siegfried eine Schnur berührt und ein Laienbrudervon gewaltigem Körperbau zeigte sich in der Thüre. Auf ein Zei-chen, das ihm der Mönch erlheilte, packte der Mann den nichtwiderstehenden Gottlob am Arme und wollte ihn eben aus demZimmer führen, als ihm die letzten Worte des Abts und ein aber-maliges Zeichen von Seiten des Pater Siegfried Halt geboten.

BonifaciuS unterstützte seinen Kopf mit der Hand und dachte