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die mehr mit dem Schwerdte, als mit dem Brevier zu thun hatte.Und nun laß uns auf ernstere Angelegenheiten übergehen. MeinVetter von Viederbach und dieser Kirchendiener, welcher die Har-tenburg mit seiner Anwesenheit beehrt, wissen vielleicht nvch nicht,daß zwischen dem Kloster Limburg und meinem unwürdigen Hauseein freundschaftlicher Streit stattfindet, gewisse Weinabgaben be-treffend, welche der eine Theil als eine pflichtschuldige Leistung, derandere aber nur als ein frommes Geschenk, das der Kirche frei-willig gespendet wurde, betrachtet—"
„Nicht doch, edler Emich," unterbrach ihn der Abt, „wir habendie Sache nie, in was immer für einer Weise, als bestreitbar ange-sehen. Die fraglichen Güter find uns lehenspflichtig, und wir habenlängst die darauf hastenden Frohnen in den Ertrag namhaft zumachender Weinberge umgewandclt."
„Ich bitte um Verzeihung — wenn sich'S hier überhaupt vonpflichtschuldigen Leistungen handelt, so können diese in nichts Anderem,als in Ritterdienst bestehen, denn keiner meines Namens oder meinerFamilie hat je einen Sterblichen in etwas Geringerem bezahlt."
„Lassen wir das beruhen," antwortete BonifaciuS milder. „DieFrage handelt von dem Weinbetrage, nicht aber von dem Ursprungder Verbindlichkeit."
„Du hast Recht, Weiser Abt, und ich muß meine Zuhörer umVergebung bitten. Setze Du die Sache auseinander, hochwürdigerBonifaciuS, damit unsere Freunde die Bedeutung einer Sache kennenlernen, auf die wir so toll erpicht find."
Es gelang dem Grafen von Hartenburg, den aufsteigendenZorn niederzukämpfen, und er schloß seine Bemerkung mit einerhöflichen Geberde gegen den Abt. Dieser stand abermals auf, undzwar noch immer mit der Ruhe, welche seinem Berufe ziemte, ob-schon das Uebermaß des Genusses nicht versäumt hatte, in seinemInnern körperliche Verheerungen anzurichten.
„Wie unser wackerer und geschätzter Freund eben berichtet hat,"Die Heidenunrucr. , 7