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welche, wie er instinktartig fühlte, seine Ankunft zu verkündigenbestimmt waren. Auch hatte der Prälat in seiner Vermnthungnicht geirrt, denn kaum waren die wilden Töne auf dem Schloßvernommen worden, als auch schon das Signal, welches die Auf-merksamkeit des Grafen geweckt hatte, den innerhalb der Burg-mauer befindlichen Reisigen mitgetheilt wurde.
Als Folge des erwarteten Aufgebots zeigte sich nunmehr großeRührigkeit unter den Müßiggängern in den Höfen. UntergeordneteOffiziere gingen unter der Mannschaft umher und ließen dietrunkenen Schwelger, mit welchen in Güte nichts anzufangen war,nach ihren geheimen Quartieren schaffen, während sie den Gehor-sameren Befehl ertheilten, ihren Kameraden zu folgen. In wenigenMinuten und lange vorher, ehe die Mönche, welche ihre Thiereauf's Aeußerste ansporntcn, auch nur das Dorf erreicht hatten, —befand sich in der Feste Alles im Zustande der größten Ruhe, unddas Schloß glich dem Aufenthalte eines mächtigen Ritters zur Zeitder tiefsten Sicherheit. Emich hatte diese Verfügung über seineLeute in Person überwacht und dabei eifrig Sorge getragen, daßkein Nachzügler auftauchen konnte, um die innerhalb der Mauerngetroffenen Vorbereitungen zu verrathen. Nachdem diese klugeVorsichtsmaßregel ausgeführt war, schickte er sich mit seinen beidenBegleitern an, in der Nähe des ThoreS eine Stellung einzunehmen,in welcher sie die Ankunft der Mönche mit besonderer Bequemlich-keit erwarten konnten.
Der Mond hatte sich hoch genug gehoben, um die Seite desBergs zu erhellen und den braunen Thürmen und Bollwerken Har-tenburgS malerische Formen zu verleihen, die sich auf dem dunkelnHintergründe höchst vortheilhaft auSnahmen. Die Signale schienenim Dorfe sowohl, als in der zürnenden Veste, welche über denabgeschiedenen Platz hinausragte, Alles in stumme Aufmerksamkeitzu versetzen, denn einige Minuten herrschte so tiefe und allgemeineStille, daß man das Murmeln des FlüßleinS hören konnte, welches