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suche darauf Bedacht nehmen, liebe Ilse; Du magst Dich daherimmerhin zufrieden geben."
„DaS wird Deiner Mutter große Freude machen; denn warumsollte ffe sonst ihrer Tochter zu so später Stunde den Besuch einesheidnischen Lagers erlauben? Ich stehe Dir dafür, daß sie an dasLeibchen dachte."
„Höre doch einmal auf, von dem Leibchen zu sprechen, Ilse;meine Gedanken sind mit etwas ganz Anderem beschäftigt."
„Na, wenn das ist, so ist's verlorne Mühe, vorderhand mehrdavon zu sagen, obschon der Himmel weiß, daß Du große Ursachehast, Dir jenen eitlen Meßbesuch in'S Gedächtniß zurückzurufen.Warum hat denn Dein Besuch bei dem Eremiten heute so Plötzlichabgebrochen, Meta?»
„Wir sind in der That nicht lange auf dem Berge gewesen,Ilse; aber wir müssen uns beeilen, damit die Mutter nicht unru-hig werde."
„Und warum sollte sie auch? Bin nicht ich bei Dir? Giltdenn Erfahrung für nichts — und Klugheit und ein alter Kopf,ja, und was dies betrifft, ein alter Leib obendrein, und ein gutesGedächtniß, und Augen, wie sie in Dürkheim keine andere Personvon meinen Zähren hat — ich sage von meinen Jahren, denn Duhast bessere und die Deiner lieben Mutter sind nur wenig schlechter,als die Deinigen — aber in meinem Alter trifft man nur wenigemeines Gleichen. In Deinen Jahren, Mädchen, war ich nicht diealte Ilse, sondern die lebhafte, die rührige und (Gott verzeih mir,wenn Eitelkeit in dem Gedanken liegt, aber der Wahrheit muß manstets das Wort reden) die schöne Ilse, und dies noch obendrein ohneBeihülfe von einem solchen Leibchen, wie das Deinige."
„Kannst Du denn das Leibchen nie vergessen? Komm her undstütze Dich auf mich, damit Dein Fuß auf dem steilen Pfade nichtausgleite."
Beide begannen nun bergab zu steigen, und da sie jetzt eine