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Popp könnte seinem Taufgelübde mehr Respekt erzeigen, und wasden Herrn Gottlob von Mannheim betrifft —"
„Wir wollen die Verirrungen aller Deiner übrigen Namens-vettern um des Guten willen, dessen Du selbst Dich rühmen kannst,übersehen," unterbrach ihn der Benedictiner, der, obschon er anfangsunwillkürlich dem Weihrauch der Schmeichelei nachgegeben hatte,sich jetzt dieser Schwäche zu schämen begann; denn der zungenfertigeKuhhirt ließ seine Worte in einer Weise entströmen, welche die Ei-genschaften eines Lobs aus solcher Quelle wohl verdächtigen konnte.„Magst Du zu mir kommen, wenn Du willst, mein Sohn, so sollDir aller Zuspruch zu Theil werden, den ein einfältiger Sinn undein aufrichtiges Herz zu ertheilen im Stande ist."
„Ach welche Erleichterung würde nicht das Herz meiner altenMutter empfinden, wenn sie dies hören könnte! Gottlob* würdesie sagen—"
„Was ist aus Deinem Begleiter und aus der Jungfrau ge-worden?" fragte jetzt hastig der Benedictiner.
Da der Kuhhirt seine Rolle erfolgreich zu Ende gespielt hatte,so trat er nunmehr mit der Miene der Einfalt und des Erstaunensbei Seite, indem er es dem Klausner und dem Mönche überließ,das Gespräch fortzusetzen.
„Deine Gäste haben uns plötzlich verlassen," fuhr der Ordens-mann fort, nachdem er sich durch eigene Beaugenscheinigung zurei-chend überzeugt hatte, daß sich außer ihm selbst, dem gewöhnlichenBewohner und unserem süß redenden Gottlob Niemand mehr inder Hütte befand; „und wie es mir vorkommt, sind sie miteinanderunsichtbar geworden."
„Sie sind gegangen, wie sie kamen — aus eigenem freiem An-triebe, und ohne daß sie Jemand darüber befragte."
„Sie kommen wohl häufig zu Dir und sind Dir daher bekannt,frommer Einsiedler?"
„Ich stelle an Niemanden Fragen, hochwürdiger Vater, und wenn