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nolhwendig zur Folge haben mußte: daß er selbst den Gegenstandnicht als unwichtig behandelte, ließ sich aus der behutsamen Weiseentnehmen, in welcher er sich nachstehender Mittheilung entledigte.
„Ich hatte von Sonnenaufgang an Herrn EmichS Jagdgründedurchstreift," begann Berchthold, „denn es war mehr als gewöhnlicheWachsamkeit nöthig, um dem benachbarten Bauernvolke auf dieNahte zu gehen. Meine Streife hatte mich weit in die Bergegeführt und die Nacht überraschte mich. ES war nicht so hell,wie heute, sondern pechfinster, so daß ich, obschon ich von Kindheitauf an den Wald gewöhnt bin, nicht einmal die Richtung einesSternes, geschweige denn die des Schlosses hätte angeben können.Ich wandert- stundenlang umher und hoffte mit jedem Augenblickin das Thal zu kommen, bis ich mit einmale auf ein Feld ge-langte, das endlos und unbewohnt zu seyn schien."
„Ah — das war des Teufels Tanzboden! — Du meinst un>'bewohnt von Menschen,"
„Kannst Du Dir wohl eine Vorstellung von der Hülflosigkeiteines Geschöpfes machen, das sich im Walde verirrt hat, Gottlob?"
„Aus eigener Leibeserfahrung nicht, Meister Berchthold, wohlaber kann ich aus meiner Heerde einen Schluß ziehen, da mirarmem Sünder mit dieser oft ein derartiges Unglück zustößt."
„Ich weiß nicht, ob Dir die Theilnahme, die Du für DeineKühe fühlst, einen Begriff von dem Kleinmuth und der Demüthigunggeben kann, die sich des Geistes bemächtigen, wenn wir, von allemVerkehr mit unfern Mitmenschen abgeschnitten, allein in einerEinöde stehen und, obgleich wir lebende Geschöpfe in unserer Nähewissen, von unfern Augen und Ohren doch keinen nützlichen Ge-brauch machen können; denn wenn man auch alle Zeichen Gottesvor sich sieht, so gebrtcht's Einem doch an den gewöhnlichen Mitteln,sich der Güte des Schöpfers zu erfreuen, weil man nicht mehrerkennt, was er uns damit verliehen hat."