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Gebirg drang, bogen sic von der Landstraße ab, sahen sich aberzuvor wohl um, ob nicht ein neugieriges Auge ihre Bewegungenbeobachte.
Hier begann ein langer und etwas mühsamer Felsensteig, dernur stellenweise von dem ausgehenden Monde erhellt wurde. DerFörster und der Kuhhirte waren jedoch gut zu Fuße und er-reichten bald den Gipfel eines weit vorspringenden Ausläufers imGebirg, wo sich eine freie haidenartige Ebene vor ihnen aufthat.Obgleich sie ihre Unterhaltung während des Hinansteigens nichtunterbrachen, führten sie dieselbe doch in noch gedämpfterem Toneals unter den Mauern von Limburg, und je höher sie kamen,desto mehr schien dem Hirten der Muth zu entsinken.
„Das ist eine traurige Einöde, die Einem wohl den Muthbenehmen kann, Berchthold," flüsterte Gottlob, als sein Fuß denebenen Grund berührte; „auch erscheint sie im Mondenlichte sogarnoch unheimlicher, als wenn man sie in der Dunkelheit betritt.Bist Du je zu dieser Stunde dem Teufelssteine so nahe gewesen?"
„Ich war einmal um Mitternacht dort und machte bei dieserGelegenheit Bekanntschaft mit dem Manne, den wir jetzt besuchenwollen. Habe ich Dir nie erzählt, wie eS bei jener Begegnungzuging?"
„'S ist eine üble Gewohnheit von Dir, das Gedächtniß Deinerguten Freunde zu besteuern. Wenn Du eS allenfalls noch einmalerzählen willst, so fallen mir vielleicht, bis Du zu Ende kommst,die Thatsachen wieder ein —und offen gesprochen, Deine Stimmekommt mir gar tröstlich vor auf dieser gespenstischen Haide."
Der junge Förster lächelte, ohne gerade damit seinen Begleiterverspotten zu wollen, denn er sah, daß derselbe trotz einer scheinbarenGleichgültigkeit gegen alle ernsten Dinge, wie eS gewöhnlich derFall zu sehn pflegt, in der Stunde der Prüfung doch der Zaghafterewar; dabei mochte Berchthold auch den Unterschied in'S Auge fassen,welchen eine verschiedene Erziehung in ihrer beiderseitigen Denkkraft