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20 (1845) Die Heidenmauer : eine Rheinsage
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sich die erforderliche Anzahl von Thieren in dem Pfade die jün-geren mit erhobenen Schwänzen und linkischen Sätzen an dem Wegehinspringend, während die gesetzteren Versorger der Milchkammer mitgeschäftsmäßiger Miene und ernsten Schritten, wie es ihren Jahrenund ihrem Ansehen im Dorfe ziemte, weiter eilten. In wenigenMinuten hatten ste fich sammt und sonders um die Person des Hirtengeschaart, der, nachdem er seine Pfleglinge gezählt hatte, sein Hornschulterte und sich anschickte, nach dem untern Ende der Schluchtzu gehen.

Du kannst von Glück sagen, daß Du die Thiere mit so wenigMühe wieder zusammengebracht hast. Gottlob," nahm der Försterwieder auf, während sie der Heerde folgten.

Schreibe es lieber auf Rechnung meiner Geschicklichkeit, MeisterBerchthold. Du brauchst nicht zu fürchten, daß Du mich dadurchhochmüthig machest, denn gerechte Anerkennung des Verdienstes kannnie schaden, und Du solltest die Bescheidenheit durch allzu bedenklicheZurückhaltung nicht cntmuthigen. Es wäre übrigens ein wahresDorfwunder, wenn eine Heerde, die also aus den Wegen der Kirchegenährt wird, ihre Pflicht vergäße."

Der Förster lachte, blickte aber bei Seite wie ein Mann, dereine Sache nicht sehen will, gegen die er blind zu sehn wünscht.

Wieder einer von Deinen alten Schwänken, Freund Gottlob!Du hast die Thiere auf dem Banne des Klosters weiden lassen."

Ei, ich habe meinen PeterSgroschen bezahlt, mich in der St.Benedicts-Kapelle keim Gebet eingefunden und dem Pater Arnolphselbst gebeichtet dazu dies alles im Laufe eines MonatS; waskann man mehr thun, um sich bei den Brüdern in Gunst zu setzen?"

Ich möchte nur wissen, ob Du Pater Arnolph auch mit derGeschichte Deiner Besuche unterhieltst, die Du mit Herrn EmichSHeerde den Waidegründen des Klosters abstattest, ehrlicher Gottlob."

Warum nicht gar! Meinst Du, Meister Berchthold, es könnemir einfallen, in einem Augenblicke, wo ein ruhiger und beschaulicher