XXV
Die Scharfsinnigeren wollen sogar in einer Art Rinne Nachweisenwie sein Schweif gelegen habe, während der böse Feind voll Ver-drusses über die bittere Täuschung auf seinem harten Schemel saß.
Wir waren eben am Fuße des zweiten Berges angelangt, alsChristian Kinzel mit seiner Erzählung zu Ende war.
„Und diese Sage also bewahren die Dürkheimer in Betreff desTeufelssteines," bemerkte ich, indem ich die Höhe des Berges mitden Angen maß.
„Das Landvolk erzählt sich die Geschichte in dieser Weise,"entgegn-ete der Schneider; „aber es gibt Leute in der Gegend,welche nicht daran glauben."
Mein kleiner Reisegefährte lachte, und seine Augen funkelten vorErwartung. „Allons, xrimxons!" rief er wieder. „Allons voiroo Teufelsstein!"
Im Laufe der Zeit erreichten wir das Lager. Es befand sichauf einem GebirgSvorsvrung, der eine Art natürliche Bastei bildete,und war von jeder Seite vollständig geschützt, auf derjenigen aber,wo sich der übrige Fels anschloß, durch so steiles Gestein begrenzt,daß sogar das Hinabsteigen nur mühsam von Statten ging. Wirsahen die Ueberreste einer kreisförmigen Mauer, an deren Außen-seite eine halbe Stunde weit wirre Steinhaufen lagen, währendsich im Innern viele Spuren burcheinanderlaufender Grundmauernentdecken ließen. Der ganze Platz war mit einem Anfluge dunkel-farbiger melancholischer Cedern bedeckt. Aus der Seite, die demsich anschließenden Gebirg bloSgestellt ist, fand sich augenscheinlichder zugäbliche Schutz eines Grabens.
Der Teufclsstein lag etwa tausend Fuß von dem Lager. Erist ein verwitterter Fels, der sein kahles Haupt über die mehr nachvorne liegenden Bergausläufer emporhebt. Ich setzte mich auf